Henryk M. Broder: Die Flüchtlinge sind eine Invasion

Der bekannte und oft umstrittene deutsche Publizist und Buchautor Henryk M. Broder äußert sich hier in einem Interview zur Flüchtlingskrise. Dabei vergleicht er das Flüchtlingsproblem mit einer Lawine, die auf halbem Weg zum Tal angehalten werden soll. Dies sei absurd. Die Lage sei ausser Kontrolle. Auch ein Wasserfall kann nicht einfach aufhören zu fliessen.

Die Probleme haben dabei schon weit vorher angefangen. Bereits im April hatte Broder auf die Flüchtlingsproblematik hingewiesen. Nur durch die Euro-Krise ging die Diskussion damals unter. „Die Politiker sind überfordert und die deutsche Regierung sei dies in besonderem Maße. >>Die Kanzlerin macht das schon<< wurde von vielen Politikern gedacht. Wir leben in einem milden Matriarchat unter Merkel“, sagt Broder, „die Regierung selber ist dabei nicht mehr handlungsfähig“. „Flüchtlinge lassen sich nicht mal aus Griechenland ausfliegen, da alle nach Deutschland oder Schweden und in keine anderen EU Länder möchten. Daher wird ein direktes Ausfliegen abgelehnt“, so Broder. Broder weiter: „Horst Seehofer sei in dieser Debatte ein zahnloser Papiertiger. Er hat gedroht seine CSU Minister aus der Regierung zurückzuziehen. Dies wurde aber nicht durchgehalten.“ Eine Androhung der CSU die Koalition ganz zu verlassen vermisst Broder aber. Obwohl er Seehofer sehr schätzt, da er der einzige Politiker war, der gewagt hat der Kanzlerin zu widersprechen. „Nur wurde draus leider nichts. Die Kanzlerin hat die Flüchtlinge eingeladen. Deswegen sollen die Gärten des Kanzleramts aufgemacht werden“, sagte Broder. „Das Asylrecht sei völlig ausser Kraft. Es ist eine Frage der Migration und der Invasion.“

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